Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Wahlprogramm 2008 für Kleinmachnow

Kleinmachow als Lebensort

DIE LINKE  tritt dafür ein, Kleinmachnow als lebenswerten Ort für alle Bürgerinnen und Bürger weiter zu entwickeln. Die Gemeinde hat von ihrer geografischen Lage sowie ihren wirtschaftlichen Bedingungen, mit den vielfältigen, in den letzten Jahren geschaffenen Bedingungen, gute Voraussetzungen für ein vielfältiges Gemeindeleben, das alle Bevölkerungsschichten anspricht und einbezieht.

Umwelt
DIE LINKE ist von Anfang an aktiver Teil im Kampf vieler Kleinmachnower Bürgerinnen und Bürger für eine intakte Uwelt.

DIE LINKE tritt ein:

  • gegen den ökologisch und ökonomisch sinnlosen Ausbau des Teltow-Kanals und einer 190m-Schleuse.
  • für den Erhalt des Bannwaldes - gegen illegale Fremdnutzung.
  • für eine drastische Reduzierung von CO2-Emmissionen durch Energieeinsparung in kommunalen Einrichtungen.
  • für mehr Sauberkeit und Ordnung in der Gemeinde. Das Ordnungsamt muss intensiver kontrollieren und Verstöße strenger ahnden.

Verkehr
Ein erweiterter Öffentlicher Personennahverkehr ist praktizierter Umwelt- und Klimaschutz. Deshalb setzt sich DIE LINKE ein

  • für die Erweiterung der Teltower-City-Buslinie auf Kleinmachnow und Stahnsdorf nach dem Vorbild der früheren Ortslinien.
  • die Wiederinbetriebnahme der „Friedhofsbahn-Bahn“ von Wannsee nach Stahnsdorf mit einem späteren Lückenschluss nach Teltow.
  • gegen die Umverteilung von Verkehrsströmen durch Schließung einzelner Straßen und Ortsteile zu Lasten der Bevölkerung in anderen Ortsteilen. Nur ein regionales Verkehrskonzept sichert eine gerechte Verteilung der Belastungen.
  • für strengere Kontrollen des ruhenden Verkehrs im Interesse der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger (Feuerwehr- und Rettungseinsätze, Straßenreinigung etc.).

Bildung und Erziehung

DIE LINKE will die Vielfalt von vorschulischen, schulischen und außerschulischen Bildungsmöglichkeiten in Kleinmachnow erhalten. Wir wenden uns gegen Tendenzen, die Abiturausbildung allein auf Gymnasien und Schulen in freier Trägerschaft zu reduzieren.

  • Die 13-jährige Abiturausbildung an der Maxim-Gorki-Gesamtschule muss erhalten bleiben.
  • Wir fordern freie Grundschulwahl und die Aufhebung der Kleinmachnower Schulbezirkssatzung.
  • Wir treten für eine ausreichende Zahl an Hortplätzen ein, wenn notwendig und sinnvoll auch durch temporäre Lösungen.
  • DIE LINKE setzt sich für ein elternbeitragsfreies Kita- und Schulessen für Kinder aus einkommensschwachen Familien ein.

Freizeitgestaltung und Kultur

DIE LINKE fordert mehr Unterstützung regionaler Vereine und verschiedenster Jugendeinrichtungen. Es gibt immer noch zu wenige Freizeiteinrichtungen für die verschiedensten Altersgruppen.

  • DIE LINKE fordert den Erhalt bestehender und die zügige Errichtung neuer, altersgruppengerechter Bolz- und Spielplätze.
  • Jugendliche in Kleinmachnow brauchen weitere Freizeiteinrichtungen - zurzeit steht nur eine einzige zur Verfügung.
  • Das Zusammenleben der Generationen braucht dezentrale Orte und Treffpunkte. Wir treten deshalb ein für ein soziokulturelles Zentrum mitten in Kleinmachnow. Unser "Meiereifeld-Karree" - mit Jugendfreizeitstätte, Vereinsräumen, Freizeitwerkstätten und Generationenbegegnungsstätte soll auf dem gemeindeeigenen Grund zwischen Meiereifeld und Jägerstieg, Ecke Blachfeld entstehen.
  • Die LINKE setzt sich seit Jahren für die umfassende Sanierung des Freibades ein - eines der schönsten Freibäder Deutschlands. Dazu gehört auch, dass endlich ein neues Betreibermodell gemeinsam mit Stahnsdorf und Teltow umgesetzt werden muss.

Kommunales Eigentum, regionale Zusammenarbeit und Wohnen

Damit Kleinmachnow eine wirtschaftlich gesunde Gemeinde mit einem stabilen Haushalt bleibt, ist auch weiterhin ein ausgeglichener Finanzplan zu gewährleisten.

  • DIE LINKE ist gegen jegliche Bestrebungen zur Privatisierung kommunalen Eigentums.
  • Der Bauhof der Gemeinde ist unter anderem ein wichtiger Arbeitgeber. Eine regionale Ausdehnung seines Wirkungskreises auf Teltow und Stahnsdorf ist ein Beitrag für eine koordinierte Regionalentwicklung.
  • Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Gewog ist ein wichtiges stabilisierendes Element der gemeindlichen Entwicklung, die durch regionale Ausdehnung zu stärken ist.
  • Der Kita-Verbund ist als kommunales Unternehmen beispielhaft, die Zusammenarbeit mit Teltow und Stahnsdorf sollte auch hier vorangetrieben werden.
  • Aus den verstärkt aufgetretenen Baumängeln an kommunalen Bauten sind Schlussfolgerungen zu ziehen, um Schließungen und kostspielige Nacharbeiten zu verhindern. Die Projekt- und Ausführungsüberwachung muss effektiver werden, um Baumängel schon in der Entstehung zu erkennen.
  • DIE LINKE tritt für einen einheitlichen qualifizierten Mietspiegel für Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf ein.

Seniorenpolitik
Seniorinnen und Senioren wollen und sollen gemeinsam mit den Jüngeren an allen sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und bürgerlichen Belangen der Gemeinde teilhaben können.

  • Wir unterstützen deshalb den Wunsch älterer Menschen, auch in der späten Lebensphase an ihrem Wohnort wohnen zu bleiben.
  • Wir sind für die Schaffung altersgerechter Wohnungen zu bezahlbaren Preisen.
  • DIE LINKE will die Mitwirkungsrechte des Seniorenbeirates in Kleinmachnow durch Rede- und Anhörungsrecht auf kommunaler Ebene stärken.